Herzlich willkommen in einer liebenswerten Kleinstadt in Oberbayern
Stadt Vohburg
Bürgermeister Martin Schmid
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Stadttore


Großes Donautor

Großes DonautorDas "Große Donautor" steht an der Nordseite der Stadt in Ufernähe der großen Donau. Der Weg führte ehemals durch das "große Donautor" nach Norden über eine Brücke über die Donau. Für den modernen Verkehr wurde die Straße nach Osten verlegt und eine neue Straßenbrücke in wesentlich höher Position errichtet.

Die Annahme, dass das "Große Donautor" um 1470 errichtet wurde, scheint aufgrund der Bauform zu stimmen. Es wurde in der ersten Bauphase in einem Guss errichtet. Es gibt keine älteren Reste, die auf einen Vorgängerbau hindeuten würden. Es allerdings anzunehmen, dass es an dieser Stelle bereits ein älteres Tor gegeben hat, das wohl zeitgleich mit der Ringmauer der Stadt im 14.Jh. errichtet wurde. Das Tor ist ein dreigeschossiger Torturm mit einen zweieinhalbgeschossigen Satteldach mit First in Nord-Süd-Richtung. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt ca. 9 m, im südlichen Teil ca. 8,25 m. Das Tor wurde im Laufe der Jahrhunderte immer etwas verändert, vor allem im Innenbereich. Die Stadt Vohburg strebt für nächstes Jahr eine Generalsanierung an.








(Quelle: Befunduntersuchung, Siegfried Mühlbauer, Regensburg, 2002)

Klein Donautor

Kleines DonautorDas "Klein Donautor" ist das Wahrzeichen unserer Stadt. Dieses repräsentative Tor (1471) bildet den Südeingang zum Stadtplatz. Der zweigeschossige, verputzte Bau ist formenreicher Spätgotik; übereck gestellte, den Giebel weitüberragende Türmchen, die durch Maßwerk verbunden sind und sich im Giebelfeld als Dreiecksvorlagen fortsetzen. Die Außenseite wird von polygonalen Erkern flankiert.







(Quellen: Denkmalliste; Denkmäler in Bayern - Landkreis Pfaffenhofen, Jolanda Drexler-Herold, Angelika Wegener-Hüssen)

Auertor

AuertorIst die dritte Bastion in der einstigen Mauerumwallung Alt-Vohburgs. Der Bau aus dem 15. Jh. ist in wuchtiger, schmuckloser Gotik gehalten. Das Tor ist ebenfalls zweigeschossig und gab in früher Zeit den Weg zu den Feldern frei, die im Westen Vohburgs liegen. Das Tor wurde im Laufe der Zeit etliche Male beschädigt und wieder restauriert, besonders im Jahre 1627 durch Blitzschlag.








(Quellen: Denkmalliste; Max Kirschner "Zur Geschichte der Stadt Vohburg")