
Sie begeben sich nach Durchquerung der Innenstadt von Ingolstadt bei der Schillerbrücke auf den nördlichen Donaudamm und fahren auf diesem in östlicher Richtung nach Großmehring. Vor dem E-ON-Kraftwerk Großmehring verlassen Sie den Damm und folgen der Beschilderung auf Feldwegen durch Kleinmehring nach Großmehring.
Sie verlassen Großmehring und überqueren mittels der Nibelungenbrücke die Donau. Unmittelbar nach der Brücke biegen Sie nach links in das Donauvorland ein. Der gut ausgebaute Dammnebenweg führt Sie bis nach Vohburg. Unterwegs besteht beim E-ON-Kraftwerk Irsching die Möglichkeit zu einem Abstecher nach Irsching, wo nach ca. 300m das Frei-Warmbad (28 ° Wassertemperatur) mit der dazugehörigen Gaststäte einlädt. Das Warmbad ist von Ende April bis Ende September geöffnet.
Auf dem weiteren Weg nach Vohburg gelangen Sie zur Donau-Staustufe Vohburg. Etwa 150 m nach dem Kraftwerk biegen Sie nach links auf den Hochwasserdamm ein, der Sie das letzte Teilstück nach Vohburg führt.
In Vohburg verlassen Sie den Donaudamm und fahren durch das Auertor über die Burgstraße zur Stadtmitte. Hier laden wir Sie zu einem gemütlichen Aufenthalt und einer Besichtigung der aus dem 15. Jh. stammenden Stadttore sowie der Burghofanlage mit dem Burgtor und der Pfarrkirche St. Peter recht herzlich ein.
Von Vohburg aus fahren Sie über die Donaubrücke nach Oberdünzing und auf dem Fuß- und Radweg (Gemeindeverbindungsstraße) über Dünzing nach Wackerstein. Dieser verkehrsarme Gemeindeverbindungsweg verläuft nördlich der neu gebauten Staatsstraße 2232. Sie fahren durch Wackerstein und gelangen auf die wenig befahrene Gemeindeverbindungsstraße nach Pförring. In Pförring biegen Sie vor der Kirche nach rechts ab und folgen dann nach ca. 200 m links der Beschilderung durch ein Wohngebiet. Der Weg führt dann (nach einer Straßenquerung) wieder auf den Hochwasserdamm, dem bis zur Donaubrücke Neustadt in östlicher Richtung gefolgt werden muss. (Anmerkung: es kann auch der Weg am Damm gefahren werden.) Sie überqueren die Donau und gelangen nach Neustadt a. d. Donau.

Auf der Radwanderroute VIA RAETICA begibt sich der Radfahrer auf die Spuren der Römer von Donauwörth bis Regensburg, genießt die hausgemachte Brotzeit vom Bauernhof und erholt sich in reizvoller Landschaft. Wo einst römische Legionäre wanderten können Radwanderer heute römische Geschichte "erfahren". Zahlreiche Angebote begleiten die abwechselungsreiche Spurensuche entlang der ehemaligen Römerstraßen Raetiens und machen die Reise zu einem einmaligen Erlebnis.
Immer der Donau entlang führt die Route vorbei an der Erdölraffinerie nach Vohburg. Dort überquert sie die Donau und verläuft dann bis nach Pförring. Hier führt die Route Richtung Norden (links abbiegend) durch die Altstadt und erreicht das Römerkastell celeusum nördlich von Pförring. Die römische Verbindungsstraße vom Kastell Feldkirchen verläuft über Menning parallel zur Donau zum Reiterkastell celeusum.
aus: Radwandern auf den Spuren der Römerstraßen Raetiens